Roboter von Figure AI absolvieren 17-Stunden-Schicht und sortieren 22.000 Pakete

Figure AI’s robots working and sorting ackages.

Helix 02 sorting packages in a factory. Source: Figure/X

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Liz Ticong
Liz Ticong
May 14, 2026
3 minute read
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Die Roboter von Figure stempelten sich zu einer achtstündigen Schicht ein. Sie stempelten sich nicht aus.

In einem auf X und YouTube laufenden Livestream zeigte Figure seine von Helix angetriebenen humanoiden Roboter bei einer autonomen Schicht in einer lagerähnlichen Umgebung. Der Lauf begann als Demo für eine vollständige Schicht, doch zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels hatten die Roboter bereits mehr als 17 Stunden gearbeitet und über 22.000 Pakete bearbeitet.

Das Sortieren von Paketen bietet weniger Spektakel als ein Rückwärtssalto oder ein Boxkampf, kommt aber dem näher, was Fabriken und Lager tatsächlich von humanoiden Robotern brauchen: Ausdauer, Wiederholbarkeit und weniger Ausfälle, wenn sich die Aufgabe hinzieht.

Figures Autonomieversprechen im Praxistest

Der Test gab den Zuschauern einen seltenen Echtzeitblick auf Figures Roboter bei der Arbeit in einem lagerähnlichen Paketkreislauf.

Während der Übertragung scannten die Roboter Barcodes, hoben Kartons auf, drehten sie in die richtige Position und bewegten sie durch den Arbeitsablauf. In seinem X-Post erklärte Figure, die Roboter liefen auf Helix 02 „vollständig autonom“ und arbeiteten auf „menschlichem Leistungsniveau.“ 

Figure-CEO Brett Adcock teilte die Demo auf LinkedIn, wodurch das Unternehmen seine Behauptung bekräftigte, Helix 02 steuere den Lauf. .

Die Roboter wechselten ihre Rollen, wenn die Akkus zur Neige gingen, sodass die Arbeit fortgesetzt werden konnte, während einzelne Einheiten pausierten oder neue Aufgaben übernahmen.

Die Demonstration stammt jedoch weiterhin von Figure und nicht aus einer unabhängigen Prüfung. Solange externe Tests die Ergebnisse nicht bestätigen, ist der Lauf eher als vom Unternehmen erbrachter Beleg denn als endgültiger Nachweis der Tauglichkeit für den Lagerbetrieb zu verstehen.

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Helix 02 ist für mehr als Paketarbeit ausgelegt 

Der Lauf im Lager ist nur ein Ausschnitt dessen, was der humanoide Roboter leisten kann.

Helix 02 nutzt die an Bord des Roboters befindlichen Sensoren, um die Bewegungen als ein zusammenhängendes System zu steuern. Dieser Ganzkörperansatz hilft der Maschine, das Gleichgewicht zu halten, während sie nach Gegenständen greift, sie trägt oder sich während einer Aufgabe anpasst.

Figure hat den Roboter in einer Küche in Originalgröße gezeigt. In einer Demo ent- und belud er in einem durchgehenden, 4-minütigen Ablauf ohne Zurücksetzen oder menschliches Eingreifen eine Spülmaschine. Er trug Geschirr durch den Raum und stellte es in Schränke, bevor er die Sequenz mithilfe seiner Bordsensoren abschloss.

Das System bewältigt auch anspruchsvollere Arbeiten. Helix 02 kann taktile Sensoren und Handflächenkameras für Aufgaben wie das Abschrauben eines Flaschendeckels oder das Herausnehmen einer Tablette aus einem Medikamentenorganizer einsetzen. In einer weiteren Demo entnahm es 5 ml aus einer Spritze und suchte Metallteile aus einem vollgestellten Behälter heraus.

Der Umgang mit Paketen zeigt, wie lange die Roboter produktiv bleiben können. Die anderen Demos zeigen, dass Helix 02 die Kontrolle behält, wenn Gegenstände klein, teilweise verborgen oder schwer zu greifen sind. 

Was nach 22.000 Paketen kommt

Fabriken und Lager bleiben der natürliche erste Einsatzort für humanoide Roboter. Die Arbeit ist repetitiv, körperlich und leichter zu messen als eine Heimdemo oder ein einmaliger Kunstgriff.

Ein langer Lauf ermöglicht es Käufern zu sehen, ob die Maschinen auch dann sicher und zuverlässig arbeiten können, wenn der Neuheitseffekt nachlässt.

Figure muss diese Art von Leistung weiterhin außerhalb der eigenen Demo unter Beweis stellen. Doch die Paketanzahl liefert dem Unternehmen einen nützlichen Benchmark in einem umkämpften Feld, zu dem Tesla, Agility Robotics und Apptronik gehören. Der nächste Test besteht darin, ob diese Roboter von einer kontrollierten Demo zum täglichen Trott echter industrieller Arbeit übergehen können.

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Liz Ticong

Liz Ticong is a staff writer for eWeek and TechRepublic focused on AI, cybersecurity, enterprise software, and data. She has more than 10 years of editorial experience as a technology industry writer, combining reporting, product research, and hands-on software testing in her coverage. Her work has been published on Datamation, Enterprise Networking Planet, and TechnologyAdvice.com. She writes technology news, software reviews, product comparisons, and buyer’s guides for business and IT readers.

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