Kollaborationsplattformen sind entscheidend für erfolgreiche hybride Arbeit

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Zeus Kerravala
Zeus Kerravala
Apr 25, 2022
4 minute read
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Die Begriffe hybride Arbeit und Remote-Arbeit werden synonym verwendet, sind aber grundlegend verschieden.

Remote-Arbeit bedeutet, dass alle Beschäftigten von zu Hause aus arbeiten, wie es zu Beginn von COVID-19 der Fall war. Hybride Arbeit kann ein Szenario beschreiben, in dem niemand im Büro ist, alle im Büro sind oder jede mögliche Kombination dazwischen. Letzteres wird nach der Pandemie immer häufiger, da Unternehmen die effektivsten Arbeitsweisen ermitteln.

Kurz gesagt geht hybride Arbeit über Technologie hinaus. Sie stellt einen Kulturwandel dar, bei dem Unternehmensführungen ihre Beschäftigten unterstützen müssen.

Kürzlich habe ich gemeinsam mit Cisco Webex, eine Forschungsarbeit mit dem Titel Harmonizing Hybrid Work verfasst, die einige große Veränderungen im Arbeitsumfeld aufzeigt. Daten von ZK Research zufolge werden 51 Prozent der Beschäftigten weiterhin zwei bis drei Tage pro Woche von zu Hause aus arbeiten, während weitere 24 Prozent mindestens einen Tag pro Woche von zu Hause aus arbeiten werden.

Mit anderen Worten: 75 Prozent der Erwerbsbevölkerung werden hybrid arbeiten. Das bedeutet, dass Unternehmen damit beginnen müssen, Heimarbeitsplätze mit der richtigen Technologie auszustatten und den Beschäftigten bessere Kollaborationstools an die Hand zu geben, um diesen Veränderungen Rechnung zu tragen.

In meinem jüngsten ZKast-Interview sprach ich mit Anurag Dhingra, CTO von Cisco Webex, über die Zukunft der hybriden Arbeit und darüber, worauf Unternehmen bei der Auswahl einer Kollaborationsplattform achten sollten. Im Folgenden finden Sie die wichtigsten Punkte des Interviews, das in Zusammenarbeit mit eWEEK eSPEAKS geführt wurde.

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  • Unternehmen sollten sich für Kollaborationsplattformen entscheiden, die flexibel sind und je nach Veränderung ihres Bedarfs nach oben oder unten skalieren können. Doch die bloße Einführung einer Plattform reicht nicht aus. Sicherheit und Compliance müssen ebenso berücksichtigt werden wie Netzwerke und Observability. Unternehmen sollten Einblick in ihr Netzwerk und ihren Anwendungs-Stack haben. All diese Komponenten müssen zusammenwirken, um hybride Arbeit effektiv und sicher zu ermöglichen.
  • Der Wechsel zur Remote-Arbeit während der Pandemie zwang viele Unternehmen zu voreiligen IT-Entscheidungen. Kollaborationstools galten zunächst als wichtig, doch wirklich fortschrittliche Kollaborationstools sind entscheidend für den Geschäftserfolg geworden. Fortschrittliche Kollaborationstools verfügen über zentralisierte Sicherheits- und Administrationsfunktionen und bieten Beschäftigten aus den Fachbereichen die Flexibilität, ihre eigenen Apps/Workflows.
  • zu konfigurieren. Unternehmen sollten über eine Benutzeridentität verfügen, die den Beschäftigten überallhin folgt – innerhalb und außerhalb des physischen Büros. Sie sollten berücksichtigen, wie Menschen zusammenarbeiten und welche Dokumente und Dateien sie teilen. Daher sollten Richtlinien unabhängig von den verwendeten Geräten auf alle Workloads einheitlich angewendet werden.
  • Es ist wichtig, über Plattformen und nicht über Einzellösungen nachzudenken. Was eine Plattform ausmacht, ist ihre Erweiterbarkeit – ein umfassender Satz von Programmierschnittstellen für Anwendungen (APIs) und Softwareentwicklungskits (SDKs), die für bestimmte Anwendungsfälle angepasst werden können. So können Unternehmen weitere Apps integrieren, die den Workflow verbessern und eng mit der Plattform verzahnt sind.
  • Die Grundlage einer Kollaborationsplattform sollte Cloud-native sein. Viele Software-as-a-Service-Plattformen (SaaS) basieren heute auf älteren Technologien. Wenn eine Plattform keine Microservices verwendet oder Container erstellt, kann sie nicht agil sein. Auf der Cloud-nativen Grundlage sollten sich alle erforderlichen APIs befinden, die einen flexiblen Zugriff auf Sprache, Video, Messaging, künstliche Intelligenz (KI) und andere Funktionen ermöglichen.
  • WebEx ist ein Beispiel für eine Cloud-native Kollaborationsplattform, auf der Unternehmen aufbauen können. Sie bietet eine zentrale Verwaltung, mit der IT-Administratoren Änderungen vornehmen und nachvollziehen können, was sie tun. Die Webex-Plattform geht über APIs und SDKs hinaus und schafft auf andere Weise Mehrwert für die Nutzer. Unternehmen erhalten über den Webex Control Hub Einblick – unabhängig davon, ob sie Apps auf den APIs von Cisco entwickeln oder fertige Widgets verwenden, die in andere Apps eingebettet werden.
  • Sicherheit wird bei der Kollaboration häufig vergessen. Komplexe Systeme sind schwierig zu verwalten, daher ist Einfachheit bei der Sicherheit entscheidend. Mit einem Plattformansatz profitieren Unternehmen von einer einheitlichen Verwaltung der Sicherheitsrichtlinien. Wenn Sicherheit und Verschlüsselung beispielsweise in eine Plattform integriert sind, müssen sich Unternehmen keine Gedanken über den Schutz von Videokonferenzen, Nachrichten und Dateiübertragungen machen. Hier spielt eine konsistente Plattformrichtlinie eine entscheidende Rolle. WebEx ist führend bei der Anwendung dieser Richtlinien auf fortschrittliche Technologien wie KI.
  • Einfachheit bedeutet nicht, dass eine Plattform an Raffinesse vermissen lässt. Sie muss den Nutzern so präsentiert werden, dass sie sie leicht nutzen können. Die Plattform sollte unterschiedliche Nutzerrollen berücksichtigen – etwa Endnutzer und IT-Administratoren – und auf diese Rollen zugeschnitten sein. Neben den großen SaaS-Anbietern lässt sich Webex in mehr als 100 Apps wie Mural und Smartsheet integrieren. Apps für Co-Creation und Whiteboarding werden auf der Webex-Plattform immer beliebter.
  • Webex hat einzigartige Geräte in seinem Portfolio, darunter WebEx Desk Pro, Desk Hub und Desk Mini, eine aktuelle Ergänzung für das Homeoffice. Desk Mini ist ein tragbares Gerät, das Beschäftigte im Homeoffice problemlos überallhin mitnehmen können – von der Küche bis ins Wohnzimmer. Cisco wollte alle Arten von Arbeitsplätzen abdecken, wobei Mobilität ein entscheidender Faktor war.
  • Die Abwärtskompatibilität der Webex-Plattform ermöglicht es Unternehmen, ihre Investitionen zukunftssicher zu machen. Bei Kollaboration gibt es keine Lösung, die für alle passt. Mit einer offenen Plattform wie Webex können Unternehmen ihren Beschäftigten auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Nutzererlebnisse bieten, ohne sich Gedanken über Interoperabilität und Sicherheit machen zu müssen. Alles ist integriert und wird vollständig von Cisco unterstützt.
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Zeus Kerravala

Zeus Kerravala is an eWEEK regular contributor and the founder and principal analyst with ZK Research. He spent 10 years at Yankee Group and prior to that held a number of corporate IT positions. Kerravala is considered one of the top 10 IT analysts in the world by Apollo Research, which evaluated 3,960 technology analysts and their individual press coverage metrics.

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