KI-gestützte BDX-Droiden sind Disneys neueste Charaktere mit Persönlichkeit

Wall-E from Disney

Wall-E from Disney Source: Disney YouTube

Jul 18, 2025
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WALL-E, Grogu und Baymax sind allesamt gelaufen, damit Disneys neue BDX-Droiden nun … Emotionen zeigen können. Dank KI und einer gesunden Dosis Imagineering-Magie sind Disneys neueste Bots auf mehr ausgelegt als nur mechanische Begleiter – sie sind interaktive Figuren mit adaptivem Verhalten. Die BDX-Droiden sind kleine, „ausdrucksstarke“ Roboter, die mit Reinforcement Learning betrieben werden – einer KI-Methode, bei der Roboter ihr Verhalten durch belohnungsbasiertes Feedback verfeinern. 

Seit ihrem Debüt 2023 in Galaxy’s Edge im Disneyland waren diese Bots unter anderem bei SXSW und NVIDIAs GTC zu sehen, wo sie mit ihrer Interaktivität und ihrem animierten Auftreten Aufmerksamkeit erregten. Was die BDX-Droiden auszeichnet, sind ihre sich herausbildenden „Persönlichkeiten“, die durch KI-Simulation statt durch traditionelle Skripte entstehen.

„Ein Prozess, der früher Jahre gedauert hat, kann jetzt in Tagen und Wochen erledigt werden. [Das gibt uns die] Möglichkeit, unseren Gästen Figuren in einer Geschwindigkeit zu präsentieren, die im Vergleich zu unserer bisherigen Arbeitsweise unübertroffen ist“, sagte Kyle Laughlin, Senior Vice President of Imagineering R&D, gegenüber Variety. „Was sie jedoch auszeichnet, ist dieser Funke Persönlichkeit. Wenn Gäste diese Droiden sehen, sprühen sie vor Leben und bringen die Menschen immer zum Lächeln – und genau das wollen wir erreichen.“

Dieses Gefühl emotionaler Verbundenheit ist beabsichtigt. Durch KI-Simulation können Imagineers jedem Droiden „beibringen“, sich zu bewegen, das Gleichgewicht zu halten und Emotionen auszudrücken – alles im Einklang mit der kreativen Ausrichtung des Animators. Das verringert den Bedarf an manueller Programmierung und ermöglicht zugleich eine nuanciertere Figurenzeichnung.  

Von Vögeln zu Bots

Disneys Ausflug in die Welt der Roboterfiguren reicht bis ins Jahr 1963 zurück, als der Enchanted Tiki Room dem Publikum erstmals animatronische Papageien präsentierte. Seitdem hat das Unternehmen seine robotische Erzählkunst von den frühen Audio-Animatronics bis hin zu komplexen Leistungen weiterentwickelt – etwa den Spider-Man-Stuntronics, die 65 Fuß durch die Luft fliegen, und der Droidenflotte von Rise of the Resistance.

Das BDX-Projekt markiert jedoch eine Verlagerung hin zu Autonomie und Anpassungsfähigkeit. Statt vorgegebenen Skripten zu folgen, passen sich diese Bots an, reagieren und lernen aus ihrer Umgebung. 

„Statt sie von Hand zu programmieren“, erklärte Laughlin, „können wir uns auf die Dinge konzentrieren, die sie auszeichnen. Sie können jetzt darüber nachdenken, wie sie sich bewegen, wie sie Emotionen zeigen und wie Gäste mit ihnen interagieren könnten.“

Diese Initiative wird durch eine Zusammenarbeit mit NVIDIA und Google DeepMind an einem Projekt namens Newton vorangetrieben – einer Physik-Engine, die Robotern helfen soll, komplexes physisches Verhalten zu erlernen. Bei NVIDIAs GTC-Veranstaltung präsentierte Disney den BDX-Droiden „Blue“ gemeinsam mit CEO Jensen Huang auf der Bühne und hob dabei seine Integration in die Physik-Engine Newston hervor. 

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„So werden wir Roboter in Zukunft trainieren“, sagte Huang, „[indem wir] dem Droiden sagen: ‚Du bist klug.‘“

Mehr Bots, mehr Persönlichkeit, weniger Wartezeit

All das steht im Einklang mit Disneys umfassenderem Investitionsplan. Das Unternehmen hat in den kommenden zehn Jahren 60 Milliarden US-Dollar für Parks und Attraktionen zugesagt, wobei KI-Tools dabei helfen, die Zeit bis zur Umsetzung neuer Figuren erheblich zu verkürzen. Zeitpläne, die sich früher über Jahre erstreckten, werden dank der Integration von KI nun auf wenige Wochen verkürzt.  

Die Entwicklungs-Roadmap umfasst neue Figuren wie H.E.R.B.I.E. aus Marvels „Fantastic Four“, umherstreifende Bots für Kreuzfahrtschiffe und Parks im Ausland sowie sogar KI-gesteuerte Droiden-Cameos in kommenden Filmen wie „The Mandalorian and Grogu“. 

Laughlin kündigte „eine umfassende Roadmap frei umherstreifender Figuren“ an, die allesamt durch eine Mischung aus künstlerischer Gestaltung und maschinellem Lernen zum Leben erweckt werden.

WALL-E wollte einfach nur Hände halten. Diese neuen Droiden sind darauf ausgelegt, zu laufen, zu reagieren und mit Gästen in Kontakt zu treten – selbst wenn diese gerade einen Churro für 19 US-Dollar in der Hand halten. Während Disney sein KI-Portfolio ausbaut, könnten seine Roboterfiguren schon bald emotional ebenso reaktionsfähig sein, wie sie mechanisch präzise sind.  

Neugierig, wie KI das Geschichtenerzählen auch jenseits der Themenparks verändert? Lesen Sie unsere Berichterstattung über den Midjourney-Rechtsstreit, in dem Disney und Universal gegen KI-generierte Kunst Stellung beziehen.

Allison Francis

Allison Francis is a seasoned writer and marketing communications professional with a rich background spanning everything from business technology to consumer goods. Specializing in B2B technology, she has a background in hyperconverged infrastructure, managed IT services, BPO, cloud management, and customer experience technologies. Allison holds a bachelor's degree in public relations and marketing from Drake University. She resides in Denver, Colorado.

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