Uber fordert Waymo mit Robotaxis von Lucid in San Francisco heraus

AI-powered robotaxi on the road.

Image: Google Gemini

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David Curry
David Curry
Oct 30, 2025
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Die Straßen von San Francisco werden bald voller sein … von Robotern.

Uber plant, sich im kommenden Jahr in Waymos Heimatstadt San Francisco den Kampf mit seinem Robotaxi-Partner Waymo zu liefern. Das Unternehmen macht seine Pläne deutlich und wird fahrerlose Fahrten mit Fahrzeugen von Lucid Motors anbieten, die mit der autonomen Fahrtechnologie von Nuro ausgestattet sind.

Die Mitfahr-App ist bereits Partnerschaften mit mehreren Betreibern autonomer Fahrzeuge eingegangen, darunter May Mobility in Arlington, Texas, Pony.ai im Nahen Osten sowie Momenta in den USA und China. Diese Partnerschaften verbinden in der Regel Ubers große Mitfahrplattform und seine Kapitalreserven mit der von anderen entwickelten Technologie für autonomes Fahren.

Ich liebe Lucid

Auf den Straßen von San Francisco wird Uber mit Lucid Motors zusammenarbeiten, um 20.000 Fahrzeuge mit Nuro-Technologie und Nvidia-Chips für den Einsatz im Jahr 2026 auszustatten.

Das Unternehmen plant, diese Zahl bis 2027 auf 100.000 mit Nvidia-Hardware ausgestattete Fahrzeuge zu erhöhen. Lucid und Nuro testen die Fahrzeuge in San Francisco bereits mit menschlichen Bedienern im Straßenverkehr; bis zum Jahresende sollen mehrere Hundert weitere eingesetzt werden.

Nuro entwickelt seit fast einem Jahrzehnt autonome Fahrzeuge, hat seinen Schwerpunkt jedoch kürzlich auf Software für andere Hardwarehersteller und Betreiber von Diensten verlagert. Das Unternehmen arbeitete zunächst an kleinen Lieferfahrzeugen für den öffentlichen Straßenverkehr, hat seine Technologie für autonomes Fahren inzwischen aber auf Fahrzeuge aller Größen ausgeweitet.

Uber ist zwar in Phoenix, Austin und Atlanta ein aktiver Partner von Waymo, aber nicht an einen einzelnen Betreiber gebunden und verfolgt offensichtlich die Strategie, mit möglichst vielen Partnern zusammenzuarbeiten. Der Mitfahr-Gigant hält außerdem eine bedeutende Beteiligung an Aurora Innovation, an die das Unternehmen 2020 seine interne Sparte für autonomes Fahren verkaufte. Zudem besteht eine strategische Partnerschaft mit Volkswagen, die den für den Wettbewerb mit Unternehmen wie Tesla und Google nötigen Fertigungsmaßstab ermöglichen könnte.

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Waymo bleibt tiefenentspannt

Waymo scheint sich seinerseits keine Sorgen über Ubers wachsende Investitionen zu machen. Die Tochtergesellschaft für autonomes Fahren ist in Nashville, Tennessee, eine Partnerschaft mit Ubers Konkurrenten Lyft eingegangen und baut ihre Aktivitäten in mehreren Städten weiter aus.

Dieses Selbstvertrauen könnte auf Waymos klarer Führungsposition im Markt für autonomes Fahren beruhen. Sicherheitsberichte zeigen, dass Waymo-Fahrzeuge 85 Prozent seltener schwere Verletzungen verursachen als von Menschen gesteuerte Fahrzeuge und 92 Prozent seltener in Unfälle mit Fußgängern verwickelt sind. Die jüngste Expansion in den USA und nach London deutet darauf hin, dass das Unternehmen von seiner Technologie überzeugt ist, während die Muttergesellschaft Alphabet Waymo zunehmend sieht weniger als ein ambitioniertes Langzeitprojekt und mehr als eigenständiges Unternehmen.

Es hat eine Weile gedauert, bis Waymo und andere diesen Punkt erreicht haben. 2015 erklärten Google, Tesla und Ford allesamt das Jahr 2020 zum Jahr, in dem vollständig autonomes Fahren auf die Straße kommen würde. Dazu kam es nicht: Mehrere Rückschläge bei Waymo, Cruise und anderen Betreibern bremsten die Einführung autonomer Fahrzeuge.

Doch autonomes Fahren scheint auf der KI-Welle zu reiten, und weniger regulatorische Grenzen unter der neuen Trump-Regierung könnten dazu führen, dass 2026 das Jahr wird, in dem wir den großflächigen Einsatz durch mehrere Betreiber erleben. 

Übrigens plant Waymo auch, 2026 Waymo-Fahrten in London anzubieten – über eine eigene App.

David Curry

David Curry is a tech journalist and analyst with over a decade of experience writing for established outlets. He holds a master’s degree in International Journalism from the University of Leeds and has covered the technology sector since the early 2010s. His work focuses on B2B technology, data journalism, mobile apps and app markets, artificial intelligence, digital platforms, and emerging technologies. He earned a BA from the University of Lincoln and an MA from the University of Leeds.

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