Elon Musk prognostiziert 30 Billionen US-Dollar durch Teslas Roboter und nennt KI einen „Überschall-Tsunami“

Elon Musk

Elon Musk during X takeover 2025. Source: Tesla Owners Silicon Valley

Jul 30, 2025
3 minute read
eWeek content and product recommendations are editorially independent. We may make money when you click on links to our partners. Learn More

Elon Musk sorgte am vergangenen Wochenende bei einem Tesla-Fan-Event in San Mateo, Kalifornien, für Aufsehen – nicht, indem er für Elektroautos warb, sondern indem er eine Zukunft skizzierte, in der humanoide Roboter Teslas Wachstum vorantreiben.

Bei seinem virtuellen Auftritt auf der „Takeover“-Party der Tesla Owners of Silicon Valley prognostizierte Musk, dass Teslas Optimus-Roboter eines Tages einen Jahresumsatz von 30 Billionen US-Dollar erwirtschaften könnten.

„Hypothetisch: Wenn Tesla eine Milliarde davon pro Jahr herstellen würde … vielleicht zu einem Preis von etwa 30.000 US-Dollar – ich rate hier nur –, wären das 30 Billionen US-Dollar Umsatz“, sagte er. Anschließend schob er eine realistische Einschätzung nach: „Der Weg von hier bis zur Produktion von einer Milliarde Robotern pro Jahr ist noch lang.“

Der Wandel des Fokus bei Tesla zeigt, wie schnell und tiefgreifend der Technologiekonzern auf KI-gesteuerte Robotik umschwenkt. Musk bezeichnete Roboter als „wahrscheinlich das größte Produkt der Welt“. Er schätzte den Markt auf 20 Milliarden Exemplare – mehr als doppelt so viele wie es heute Smartphones auf der Welt gibt.

KI ist der Motor hinter Teslas Roboterzukunft

Teslas Optimus-Roboter befindet sich derzeit in seiner dritten Version, die laut Musk nun endlich für die Serienproduktion bereit ist. Bis Ende 2025 werden einige Hundert Einheiten erwartet, 2026 soll die Produktion deutlich aggressiver hochgefahren werden. Der Grund für die Verzögerung? Eine Neugestaltung der Roboterarchitektur, die ihn besser skalierbar machen soll.

Doch die Hardware ist nur ein Teil der Geschichte. Der eigentliche Wegbereiter hinter Optimus und Teslas übergeordneter Strategie ist die KI.

„Ich habe noch nie erlebt, dass sich eine Technologie so schnell weiterentwickelt wie die KI“, sagte Musk und beschrieb sie als „Überschall-Tsunami“. Dieselbe KI steckt bereits hinter Teslas Technologie für autonomes Fahren und treibt nun auch den Vorstoß des Unternehmens in die Robotik voran. Ein kürzlich geschlossener Vertrag mit Samsung zur Herstellung von von Tesla entwickelten Chips für die Bereiche autonomes Fahren und Robotik zeigt, wie ernst es das Unternehmen mit diesem Vorhaben meint.

Auch NVIDIA-CEO Jensen Huang sieht einen künftigen Verbrauchermarkt für humanoide Roboter. Andere, etwa Shay Boloor von Futurum, weisen darauf hin, dass die Welt derzeit jährlich 50 Billionen US-Dollar für menschliche Arbeitskraft ausgibt. Das macht Roboter zu einem potenziell gewaltigen Umwälzungsfaktor, wenn es Unternehmen gelingt, „diesen Markt zu erobern“.

Advertisement

Spekulation trifft auf Aktienkurs

Veranstaltungen wie das Takeover mögen wie Fan-Treffen wirken, dienen aber häufig als Roadshows für Privatanleger. Anders als bei anderen Megacaps befinden sich mehr als 40 % der Tesla-Aktien im Besitz von Privatanlegern – nahezu doppelt so viele wie bei den meisten Unternehmen der Magnificent Seven, zu denen Tesla, Apple, Microsoft, Alphabet, NVIDIA, Meta und Amazon gehören.

Dieser Optimismus spiegelt sich in Teslas extrem hoher Bewertung wider. Die Aktien werden zum etwa 180-Fachen der für 2025 erwarteten Gewinne gehandelt – nur Palantir weist einen höheren Wert auf. Nachdem die Aktie des Unternehmens nach der Veröffentlichung der Quartalszahlen in der vergangenen Woche nachgegeben hatte, legte sie am Montag um 3 % zu, was teilweise durch die Ankündigung des Samsung-Chip-Deals beflügelt wurde.

Humanoide Roboter könnten die Nachfrage nach IT im Unternehmensumfeld ankurbeln

Ob Musks Träume von humanoiden Robotern jemals die Billionen-Dollar-Marke erreichen, kann niemand sagen. Sollten Tesla und andere große Akteure jedoch ernsthaft damit beginnen, die Roboterproduktion hochzufahren, wird dies die Nachfrage nach GPUs, kundenspezifischen Chips, Edge-Geräten und Cloud-Kapazitäten steigern. Das bedeutet mehr Infrastruktur, die aufgebaut, verwaltet und abgesichert werden muss – und bringt MSPs, Cloud-Solution-Provider und Systemintegratoren direkt in eine Lage voller Chancen und Druck.

Allison Francis

Allison Francis is a seasoned writer and marketing communications professional with a rich background spanning everything from business technology to consumer goods. Specializing in B2B technology, she has a background in hyperconverged infrastructure, managed IT services, BPO, cloud management, and customer experience technologies. Allison holds a bachelor's degree in public relations and marketing from Drake University. She resides in Denver, Colorado.

eWeek Logo

eWeek has the latest technology news and analysis, buying guides, and product reviews for IT professionals and technology buyers. The site's focus is on innovative solutions and covering in-depth technical content. eWeek stays on the cutting edge of technology news and IT trends through interviews and expert analysis. Gain insight from top innovators and thought leaders in the fields of IT, business, enterprise software, startups, and more.

Property of TechnologyAdvice. © 2026 TechnologyAdvice. All Rights Reserved

Advertiser Disclosure: Some of the products that appear on this site are from companies from which TechnologyAdvice receives compensation. This compensation may impact how and where products appear on this site including, for example, the order in which they appear. TechnologyAdvice does not include all companies or all types of products available in the marketplace.