Uber und Pony.ai planen mehr als 2.000 Robotaxis in Europa

An Uber vehicle signals the ride-hailing company’s push to bring more than 2,000 Pony.ai robotaxis to Europe.

An Uber vehicle signals the ride-hailing company’s push to bring more than 2,000 Pony.ai robotaxis to Europe. Image: Erik Mclean/Unsplash.

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David Curry
David Curry
Aug 14, 2026
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Der chinesische Entwickler autonomer Fahrzeuge Pony.ai und Uber planen, mehr als 2.000 Robotaxis in vier weiteren europäischen Städten einzusetzen, und bauen damit eine Partnerschaft aus, zu der auch ein bevorstehender kommerzieller Dienst in Zagreb, Kroatien, gehört.

Die Partnerschaft ist eine von vielen, die Uber mit Betreibern autonomer Fahrzeuge geschlossen hat, während das Unternehmen versucht, sich als Vermittler von Fahrgästen für Robotaxi-Dienste zu positionieren.

Uber und Pony.ai machten in seiner Pressemitteilung keine Angaben zu den Standorten der vier europäischen Städte. Mehrere Länder haben Pilotprojekte mit Robotaxis und autonomen Fahrzeugen auf öffentlichen Straßen gestartet, doch die Vereinigten Staaten und China sind bei der Einführung bereits weiter fortgeschritten.

Pony.ai hat bereits Robotaxi-Dienste in vier chinesischen Städten gestartet und ist im Nahen Osten aktiv. Über Uber könnte das Unternehmen neben anderen chinesischen Anbietern wie Baidus Apollo Go und WeRide weitere Fortschritte in Europa erzielen.

Pony.ai wird die autonomen Fahrzeuge und die Software bereitstellen, während Uber den Zugang zu Fahrgästen ermöglicht. Ein lokaler Anbieter wird das Flottenmanagement und die Wartung übernehmen.

London zeigt den wachsenden Robotaxi-Wettbewerb in Europa

London wurde nicht als eine der vier Städte genannt, verdeutlicht jedoch den zunehmenden Wettbewerb, dem Pony.ai und Uber in Europa begegnen werden. Das Vereinigte Königreich hat im Mai 2026 Bewerbungen für Pilotprojekte mit automatisierten Personenbeförderungsdiensten geöffnet, wodurch zugelassene Betreiber möglicherweise noch in diesem Jahr mit der Beförderung von Fahrgästen beginnen können.

Waymo hat London bereits in die Liste der 20 Städte aufgenommen, in die das Unternehmen in diesem Jahr expandieren will und treibt damit seinen Ausbauplan voran. Baidu arbeitet sowohl mit Uber als auch mit Lyft zusammen an geplanten Robotaxi-Einsätzen in London, während Wayve und Uber eine Interessentenliste für autonome Fahrten in der Hauptstadt eröffnet haben.

Die bevorstehende Genehmigung von Robotaxis auf Londons Straßen hat auch Unternehmen für autonome Fahrzeuge wie das britische Wayve vorangebracht. Das Unternehmen sicherte sich 1,2 Milliarden US-Dollar Finanzierung bei einer Bewertung von 8,6 Milliarden US-Dollar, wobei mehrere Automobilhersteller das Unternehmen unterstützten.

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Uber will der Marktplatz für autonome Fahrzeuge sein

Uber hat viele dieser Vereinbarungen mit Betreibern autonomer Fahrzeuge geschlossen, denen es in der Regel an der nötigen Fähigkeit fehlt, Fahrgäste in großem Maßstab zu gewinnen. Allerdings sieht sich das Unternehmen einem zunehmenden Wettbewerb durch den Partner Waymo ausgesetzt, der an mehreren Standorten einen eigenen Robotaxi-Dienst betreibt, sowie durch den langjährigen Rivalen im Ride-Hailing-Geschäft Lyft.

Berichten zufolge versucht Waymo, seine Abhängigkeit von Uber zu verringern und mehr Fahrgäste über die eigene App zu vermitteln. Dadurch könnte das Unternehmen einen größeren Anteil der Einnahmen behalten, während seine App gemessen an den Downloads bereits zu den beliebtesten Reise-Apps geworden ist.

Ubers Ziel ist klar: Wenn Fahrgäste von menschlichen Fahrern auf Robotaxis umsteigen, will das Unternehmen weiterhin die Plattform sein, über die sie diese buchen. In diesem Modell würde Uber faktisch zu einem Marktplatz für Betreiber autonomer Fahrzeuge werden und ihnen möglicherweise ermöglichen, über Preis, Verfügbarkeit und Service miteinander zu konkurrieren.

Mehr dazu: Der Wettbewerb geht über einzelne Einsätze hinaus, denn Uber und Waymo werben mit konkurrierenden Modellen für den künftigen Robotaxi-Markt.

David Curry

David Curry is a tech journalist and analyst with over a decade of experience writing for established outlets. He holds a master’s degree in International Journalism from the University of Leeds and has covered the technology sector since the early 2010s. His work focuses on B2B technology, data journalism, mobile apps and app markets, artificial intelligence, digital platforms, and emerging technologies. He earned a BA from the University of Lincoln and an MA from the University of Leeds.

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